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Presse-Club erinnert an „Internationalen Tag der Pressefreiheit“

Baden-Baden. Am 3. Mai macht der Internationale Tag der Pressefreiheit auf die Bedeutung von freier Meinungs- und Pressearbeit und ihrer Bedeutung als Voraussetzung von Demokratie aufmerksam. Zudem erinnert dieser Tag an die Verfolgung  von Journalisten, die bei ihrer Berufsausübung von Gewalt, Folter und Tod bedroht sind oder sogar mit ihrem Leben bezahlen mussten. Der Presse-Club Baden-Baden wollte diesen Tag eigentlich zum Anlass nehmen, um mit einem Infostand in der Fußgängerzone über die Arbeit von Journalisten und Medien als Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie aufzuklären, verzichtete aber wegen der Corona-bedingten Schutzmaßnahmen auf die persönlichen Gespräche.

Stattdessen richtet der Presse-Club einen Appell an die Menschen in der Region, sich an diesem Tag der Bedeutung von Meinungsfreiheit bewusst zu werden. Leider ist immer häufiger zu beobachten, dass dieses in der Verfassung garantierte Recht als Deckmäntelchen für Hass, Hetze und Beleidigungen dient und missbraucht wird – bei Demonstrationen ebenso wie in nicht wenigen Online-Plattformen. Hiergegen müsse sich jeder einzelne ausdrücklich zu Wehr setzen. Besorgniserregend sei zudem die steigende Flut von Desinformationen im Internet. Deshalb fordert der Presse-Club die politisch Verantwortlichen dazu auf, das Fach Medienkompetenz im Schulunterricht noch stärker zu verankern. Schon Kinder müssten lernen, zwischen seriösen und zwielichtigen Nachrichtenquellen zu unterscheiden.

Der Baden-Badener Presse-Club weist abschließend darauf hin, dass die Bundesrepublik aktuell nur noch auf Platz 13 der internationalen Rangliste der Pressefreiheit von 180 Staaten liege – weit hinter den skandinavischen Staaten. Die Zahl tätlicher Angriffe auf Journalisten sei in den letzten Jahren stark gestiegen, von 16 Fällen im Jahr 2017 auf 69 im Jahr 2020. Die meisten inhaftierten Journalisten gebe es zurzeit in China und der Türkei.



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Vorerst auch 2021 keine neuen Veranstaltungen

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