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Europa-Union fährt zum Hartmannsweilerkopf

Presse Club-Mitglied Werner Henn, Vorsitzender der Europa-Union, hat für Samstag, 20. Oktober, eine gut zweistündige Führung durch die Gedenkstätte Hartmannsweilerkopf im Elsass vereinbart.
Abfahrt um 8.30 Uhr am Bahnhof in Oos.

Der Eintritt kostet 4 Euro. An der Exkursion können maximal 25 Personen teilnehmen. Die Führung entlang des Schlachtfeldes, des Nationaldenkmals und des Soldatenfriedhofs sowie der deutsch-französischen Gedenkstätte/Museum ist in deutscher Sprache. Für die Führung selbst (kostet für alle 95 Euro) und den Reisebus (Busfahrt einfach etwa 2 Stunden) sind anteilige Kosten zu bezahlen.

Anmeldung über Werner Henn: werner.henn@t.online.de

Sie können sich die ausführlichen Infos der Tages-Tour auch hier als PDF herunterladen und ausdrucken.

(c) Serge Nueffer, Wikipedia Common Lizenz. Blick vom Storkenkopf nach Südosten: links der Grand Ballon, in der Bildmitte der Hartmannswillerkopf, rechts der Molkenrain; im Hintergrund die Oberrheinebene

Historie und Hintergrund (Auszug Wikipedia): Wegen seiner exponierten und strategisch günstigen Lage mit Ausblick in die elsässische und Oberrhein-Ebene war der Hartmannsweilerkopf im Ersten Weltkrieg zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft. Der Kampf um den Gipfel begann am 31. Dezember 1914. Die schwersten Kämpfe gab es am 19. und 20. Januar, 26. März, 25. und 26. April und 21. und 22. Dezember 1915. In den vier Kriegsjahren wechselte die Bergkuppe vier Mal ihren Besitzer. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten dort beide Seiten ihre Truppen; intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitten statt. Ab 1916 gab es im Wesentlichen nur noch Artillerieduelle. Beide Seiten beschränkten sich darauf, ihre Linien zu halten.

In den Schanzenkämpfen am Hartmannsweilerkopf fanden 30.000 französische und deutsche Soldaten den Tod (!). Etwa doppelt so viele wurden verletzt. Sie führten jedoch für keine Seite zu einem Ergebnis und stehen heute deutlich für die Sinnlosigkeit des Krieges. Ein Umstand, die der Bergkuppe die Bezeichnung als „Menschfresser“ oder „Berg des Todes“ einbrachten.

Am 3. August 2014, dem 100. Jahrestag der Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich (Erster Weltkrieg), trafen sich am Hartmannsweilerkopf Bundespräsident Joachim Gauck und der französische Staatspräsident François Hollande. Am 10. November 2017 weihten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Staatspräsident Emmanuel Macron ein gemeinsames deutsch-französisches Museum zum Gedenken an die Gefechte ein.

Die vier Kriegsjahre hinterließen bis heute noch sichtbare Spuren und Relikte am Hartmannsweilerkopf. Ursprünglich bewaldet, zeigt sich die Bergkuppe heute grasüberwachsen mit spärlichem Baumbewuchs. Vor allem in den ersten beiden Kriegsjahren ist der Wald durch die Angriffe vollkommen verschwunden. Von dem erstarrten Stellungskrieg zeugen heute noch ein gut erhaltenes System von ungefähr 6000 Stollen und Unterständen und 90 Kilometern Schützengräben, Drahtverhaue und Granattrichter.

Die an der Zufahrtsstraße liegende Gedenkstätte Hartmannsweilerkopf erinnert an die gefallenen Soldaten: Sie besteht aus dem französischen Nationalfriedhof Nécropole nationale du Silberloch – Hartmannsweilerkopf und einer Krypta mit je einem katholischen, evangelischen und jüdischen Altar und wurde als eines von vier französischen Denkmälern nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 errichtet sowie 1921 unter Denkmalschutz gestellt. Mit 250.000 Besuchern auf der frei zugänglichen Plattform des Soldatenfriedhofs und 20.000 zahlenden Besuchern in der Krypta gehört die Gedenkstätte zu den meistbesuchten Tourismuszielen des Elsass.


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